Wer, wenn nicht wir - #GdPBJK18 - Tag 1 - Rückblick und Motivation

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Im Anschluss an das Event trat Oliver Malchow, Vorsitzender der GdP, an das Mikrofon und betonte in seiner Rede die große Rolle der JUNGEN GRUPPE und wie wichtig diese für die Gewerkschaft ist. Die Jugend zeigt den "Alten" immer wieder auf - es geht eben doch. So griff er das Motto der Konferenz auf und sagte: "Wer, wenn nicht wir - wer, wenn nicht ihr!" und bekam dafür tosenden Applaus. Außerdem sprach er über das große Problem und die derzeitige Entwicklung von Gewalt gegen Polizei. Aber auch dem gemeinsam erreichten Ziel - nicht zuletzt durch die Kampagne der JUNGEN GRUPPE "Auch Mensch" - der Einführung des Paragrafen 114 StGB. Nicht zuletzt bedankte er sich noch für die Arbeit, die die JUNGE GRUPPE stetig leistet und das all das nicht selbstverständlich ist. "Es war eine gute Entscheidung der GdP, vor über 50 Jahren die Jugendarbeit fest in der Struktur der Organisation zu verankern.", so Malchow.

Auch Dietmar Schilff, GdP-Vize, hob die Arbeit der JUNGEN GRUPPE sowie die Bedeutung für die GdP hervor und forderte mehr Förderung für die Gewerkschaftsjugend. Er bekräftigte das Motto der Konferenz und verlangte auch weiterhin unkonventionelle Wege zu gehen, sowie die eigene Identität der Jugendorganisation zu wahren. Auch hob er die Verantwortung hervor mit welcher wir aus der Vergangenheit der Polizei lernen müssen, um die Zukunft besser gestalten zu können und Rassismus, negativem Populismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung keine Chance zu lassen. Dietmar bedankte sich bei allen Funktionären sowohl auf Bundes- als auch auf Landes- und örtlicher Ebene für ihren Einsatz.

 
Bild: GdP/Hagen Immel
 


Ebenso würdigte Manuela Conte, DGB Bundesjugendsekretärin, die Arbeit der JUNGEN GRUPPE. Der viertgrößten Gewerkschaftsjugend innerhalb des DGB und mit einem Plus von 12% an Mitgliedern allein im letzten Jahr, zollt sie großen Respekt. Gemeinsam stehen wir auch auf dem im Mai stattfindenden DGB-Bundeskongress für unsere Themen ein. "Wir fordern gemeinsam ein klares Bekenntnis gegen Gewalt an Polizei und Einsatzkräften, Qualität in der Ausbildung, mehr Personal und permanente Verbesserung der Ausrüstung.", so Conte.

Bild: GdP/Hagen Immel

Danach gab es den Startschuss einer neuen Kampagne, welche ihr schon bald auf unserer Seite finden werdet, bleibt gespannt.

Als einer seiner letzten Amtshandlungen als (ehemaliger) Vorsitzender des Bundesjugendvorstandes sprach auch Kevin Komolka einige Worte und nutzte die Zeit nicht nur für seinen Geschäftsbericht.

Dabei ging er auf die erreichten Ziele aus der Vergangenheit aber auch auf die Aufgaben der Jugend in der Zukunft ein. Neben den Qualitätsansprüchen in der Ausbildung sowie den entsprechenden Anreizen für eine Bewerbung bei der Polizei und deren Unterschiede in den entsprechenden Ländern beklagte Komolka den Wandel der Gesellschaft und die fortschreitende Akzeptanz von Gewalt gegen Polizei und Einsatzkräften. Hier hob er die bisher erreichten Ziele wie die Einführung des §114 StGB und die damit verbundene Kampagne "Auch Mensch" hervor, welche die Forderungen zur Bewältigung und Verbesserung der Situation für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst unterstreicht.

 
Bild: GdP/Hagen Immel

Außerdem sprach der scheidende Vorsitzende einige Probleme im Zusammenhang mit ehrenamtlicher Tätigkeit an. Große Unterschiede in den Ländern machen es den Gewerkschaftern schwer ihrer Arbeit professionell nachzugehen. Hier nahm er insbesondere die Sonderurlaubsregel in die Mangel.

Nicht zuletzt ging er auch auf die Problematik mit rechter Hetze und Populismus sowie Fremdenfeindlichkeit und Hass ein. "Trotz gebotener politischer Neutralität müssen wir dafür einstehen, dass rechtes Gedankengut sich nicht weiter verbreitet.", so Komolka.

Hier geht's zum ganzen Artikel zur Rede Kevin Komolkas.

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